BUDO ARTS

BASEL

 

Karate Einführungskurse

Wir führen regelmässig halbjährlich Einführungskurse in unserem Dojo durch. Die genauen Starttermine entnehmen Sie bitte aus der Liste Termine und Kurse. Sie können auch jederzeit bei uns das Training beginnen. Wir empfehlen jedoch beim Start eines entsprechenden späteren Einführungskurses trotzdem teilzunehmen. Sie werden dort noch besser und intensiver auf Ihr Können bezogen unterrichtet.

 

Aus dem folgenden Bericht können Sie entnehmen, wie bei uns ein Einführungskurs abläuft.

 

Karate Einführungskurs

Dieser Einfuehrungskurs startete am 19. September 2003. Die jungen Karatekas, noch in Trainer bekleidet, werden in die ersten Grundtechniken des Shotokan Karates eingeführt. Nach 10 Lektionen von je 1 1/2 Stunden intensivster Unterrichtung ist die Basis gelegt für einen erfolgreichen Weg im Karate. Dieser Weg wird immer auch als den Karate Do bezeichnet.

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Das Training wird mit einer kurzen Konzentrationsphase eingeleitet. Alle Karatekas knien auf einer Linie bereiten sich gedanklich auf das anschliessende Training vor.

 

Damit die Karateka-Anfänger optimal unterrichtet werden können, wird die Trainingshalle durch eine Trennwand unterteilt. Somit können die fortgeschritten Karatekas gleichzeitig wie die Anfänger unterrichtet werden. Sobald die Grundtechniken erlernt sind und der Einfuehrungskurs abgeschlossen wurde trainieren wieder alle zusammen. Somit kann sich jeder Karateka seinem Talent entsprechend schnell weiter entwickeln.

 

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Die ersten Abwehrtechniken werden vom Sensei den Anfängern vermittelt. Diese werden in jedem Training geübt damit diese reflexartig zur Abwehr eines möglichen Angriffes ausgeführt werden können. Diese einfachen und unkomplizierten

 

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Techniken werden auch von jedem Karate-Meister immer und immer wieder geübt.

 

Neben den diversen Abwehrtechniken ist der Angriff eine effiziente Verteidigung. Das traditionelle Karate hat nicht den Zweck einem potentiellen Gegner eine Chance zu geben. Ziel ist es so effizient wie möglich sich der Gefahr entziehen zu können. Dies erfolgt entweder durch Faustschläge an die empfindlichsten Stellen eines Gegners oder durch gezielte Fusstechniken in den Unterleib, Bauch oder Kopf.

 

Zu Beginn werden die einfachsten Faustschläge gelernt. Auf welche Weise die Faust zum Gegner geführt werden muss, damit sie die grösste Wirkung entwickeln kann. Wie sie nach dem Schlag zurück geführt wird und so gleichzeitig eingesetzt werden kann gegen einen Angriff von hinten. Je besser der Karateka wird um so mehr Varianten wird er erlernen.

 

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Damit sich am Anfang des Karate Do (Weg) keine Fehler einschleichen können, welche später nur sehr mühsam wieder umgewöhnt werden müssen, korrigiert der Sensei die Schüler bis die Technik perfekt ausgeführt wird. Die Routine wird er in den regelmässigen Trainings erlangen.

 

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Ebenfalls wichtig ist das geschmeidige und sichere bewegen. Das selbstbewusst vorwärts gehen im Angriff und das schnellende Rückwärtsgehen bewahrt den Karateka vor Verletzungen und macht ihn flink wie eine Katze. Die Kombination von schlagen oder treten, Einsatz der Hüfte und sicheren Bewegung in einer der zahlreichen Karatestellungen wird zu einer mächtigen Waffe jedes Karateka. Dieses Zusammenspiel erfordert jedoch intensives und konzentriertes Training über Jahre hinweg.

 


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Die Koordination von Vorwärtsbewegung und gleichzeitigem Einsatz der Arme bzw. Faust muss am Anfang der Ausbildung voll und bewusst über den Geist gesteuert werden. Dies braucht extreme Konzentration und es kann schon einmal passieren, dass nach dem Training der Kopf müder ist als der Körper. Durch die Routine und das stetige üben werden diese Abläufe jedoch immer unbewusster ausgeführt. Reflexe und Automatismen entwickeln sich welche dann auch unter Extremsituationen unbewusst und richtig ausgeführt werden. Der Weg dazu ist eine Herausforderung für Körper und Geist.

 

Der Fortschritt von Training zu Training ist beachtlich. Die Kraft und auch die Beweglichkeit des Körpers nimmt kontinuierlich zu. Gegen Ende des Trainings braucht es jedoch keinen Gegner mehr. Man kämpft gegen sich selbst und versucht der Müdigkeit mit allen Mitteln zu trotzen.

 

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Am Ende des Trainings folgt eine gemeinsame Meditationsphase. Alle Karatekas gliedern sich wieder in einer Reihe auf und knien nieder. Die Augen werden geschlossen und man verlässt nun Gedanklich das Training. Ziel ist es sich bewusst zu machen, dass man nun das Dojo verlassen wird um dann gestärkt im Alltag zu sein.

 

Die Karatekas nehmen ihrem Grad entsprechend von rechts nach links Stellung auf und warten auf die japanischen Komandos des höchsten Schülers.

 

Sind Sie nicht Teilnehmer dieses Kurses und haben Lust verspürt einmal Karate zu lernen, dann melden Sie sich bei uns. Es würde uns freuen Sie auch bald bei uns zu begrüssen. Machen sie spontan einen Termin mit uns ab.

 

Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt.

 

 

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